Der Countdown läuft

Mittlerweile sind es nur noch drei Monate bis zu dem Großereignis, der Tag, an dem wir mit unseren Gästen diesen ganz besonderen Moment teilen wollen. Es ist unglaublich, wie schnell doch die Zeit vergeht, so sind wir mittlerweile seit fast 16 Monaten verlobt. Am 1. Oktober 2014 war alles noch so weit weg und nun beginnen wir es langsam zu realisieren und wahr zu haben. In wenigen Wochen werden wir uns das Ja-Wort geben und damit einen großen Schritt für die gemeinsame Zukunft wagen, den Grundstein für unsere „eigene“ kleine Familie legen.

Wie alles begann…

Böse Zungen behaupten, unsere Verbindung würde in die Richtung einer arrangierten Ehe gehen. Bereits unsere Großmütter haben sich schon sehr lange gekannt, bevor wir uns zum ersten Mal begegnet sind. Nicht etwa weil sie aus der gleichen Gegend stammen, sondern weil schon unsere Eltern (Matthias Vater und Monikas Mutter) einst in denselben Kindergarten gegangen sind.

War es Zufall, dass wir quasi Tür an Tür aufgewachsen sind? Wir haben unsere Mütter in denselben Supermarkt zum Einkaufen begleitet, sind im selben Park herumgetollt und haben nicht nur ums Eck voneinander gewohnt sondern auch benachbarte Volksschulen mit demselben Anfahrtsweg besucht. Im Alter von zehn Jahren kreuzten sich dann endlich unsere Wege, wir haben uns (gemeinsam mit unseren Eltern) für dasselbe Gymnasium entschieden. Ab diesem Zeitpunkt sind wir nur noch auf gemeinsamen Pfaden gewandert.

Erst haben wir einander noch gar nicht so richtig wahrgenommen. Monika behauptet gerne, sie wäre bei den „coolen Kids“ gewesen wohingegen sich Matthias immer mit „den Strebern“ abgegeben hätte. Während der gesamten Unterstufe waren wir also bloß Klassenkameraden, die zwar gemeinsam in eine Klasse gegangen sind, aber sonst kaum miteinander zu tun hatten. Erst die schwerwiegende Frage nach der weiteren Ausbildung, die Entscheidung, das Gymnasium zu verlassen und auf eine Handelsakademie zu gehen hat das Verhältnis zueinander geändert.

Monika wusste nicht, dass Matthias zu dem Entschluss gekommen ist, ebenfalls eine HAK und auch noch ausgerechnet die VBS Schönborngasse zu besuchen. Er gab bei der Anmeldung sogar an, Monika aus der Unterstufe zu kennen und mit ihr erneut in dieselbe Klasse gehen zu wollen. Während der folgenden Jahre entwickelte sich eine ganz gute Freundschaft zwischen uns. In der 4. Klasse hat es gefunkt, wobei hier zu erwähnen ist, dass Matthias etwas mehr Zeit gebraucht hat, um gewisse Anzeichen von Monika zu registrieren und diese dann auch richtig zu interpretieren.

Seitdem haben wir wohl alle Phasen durchgemacht, die man in einer Beziehung und auf dem gemeinsamen Weg des Erwachsenwerdens erleben kann. Vom überaus verliebten (und zuerst auch heimlichen) Teenager-Gehabe bis hin zur gemeinsam erfolgreich abgeschlossenen Schulausbildung, aber auch romantischen Candle Light Dinners und schließlich die gemeinsame Wohnung. Zu den härtesten Proben zählen wohl die Zeit beim Bundesheer, das Auslandssemester von Matthias in Paris, aber auch sein halbjähriges Praktikum bei der Deutschen Bank im Investmentbanking. Wir sind allerdings gestärkt aus diesen Phasen gegangen, haben viel dazu gelernt und sind uns damit im Endeffekt noch näher gekommen.

Nun sind wir seit fast neun Jahren ein Paar und uns sicher, dass wir den Rest unseres Lebens gemeinsam verbringen wollen. Wir finden, es ist jetzt an der Zeit, dies mit dem Bund der Ehe zu besiegeln.

1 Comment

  • Simon

    26. Februar 2016 at 10:47 Antworten

    Schöne Fotos habt ihr ausgewählt! 😀

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