Der DJ

Wie man bereits am Titel dieses Beitrags bestens erkennen kann, haben wir uns gegen eine Band und für einen DJ entschieden. Eine sehr wichtige Frage, die man sich schon sehr früh, beim Planen der Hochzeitsfeier stellen muss. Warum haben wir uns für einen DJ entschieden?

Zu allererst ist es wohl definitiv eine Frage des Geldes. Dass eine Band, die sich aus mehreren Personen zusammensetzt wohl teurer kommt, als ein DJ der mit seinen MP3s anreist, dürfte für die Wenigsten eine Überraschung sein. Es kommt also auch darauf an, was man sich leisten möchte. Eine Band, das ist ganz klar, sorgt allerdings für eine ganz andere Atmosphäre und bringt den gewissen Flair, den man nur mit Live-Musik erlangen kann, für die Feierlichkeiten.

Für uns haben allerdings auch andere Gründe eine große Rolle gespielt und waren damit die entscheidenden. Eine Band ist unseres Erachtens nach nicht dermaßen flexibel, dass die gesamte Hochzeitsgesellschaft unterhalten werden kann. Diese tendiert in den meisten Fällen zu einer Musikrichtung, sei es Pop, Jazz oder Country, das ist nicht immer jedermanns Sache. Ein DJ deckt mit seiner Musiksammlung aber fast alle Wünsche ab, egal ob Jung oder Alt, ob tanzende oder gemütlich lauschende Gäste, im besten Fall ist für jeden ein Musikstück dabei. Musikwünsche nimmt unser DJ übrigens gerne entgegen, natürlich nur sofern sie ins Programm passen und die Stimmung nicht negativ beeinflussen! 🙂

Des Weiteren haben wir uns gedacht, dass ein DJ auch „länger durchhält“ als eine Band. Natürlich hat jeder Verständnis dafür, dass Sänger und Musikanten immer wieder eine Pause einlegen müssen und nicht vom Nachmittag weg bis in die frühen Morgenstunden durchgehend musizieren können. In diesen Pausen müsste man dann Hintergrund- oder wie wir sie so gerne nennen Aufzugmusik auflegen, damit die gute Stimmung der Gäste nicht verloren geht oder sie sich gar langweilen. Es kam für uns nicht in Frage, diese Aufgabe einem Hochzeitsgast aufzuhalsen oder zusätzlich einen DJ für die Hintergrundbeschallung zu engagieren. Band und DJ auf einer Hochzeitsfeier wären unserer Meinung nach zu viel des Guten. Aus diesem Grund haben wir uns von vornherein für einen DJ entschieden, der individuell auf die Stimmung der Hochzeitsgesellschaft eingehen kann.

DJs gibt es genau wie Fotografen unzählige in Wien und Umgebung, man findet sie vor allem auf den diversen Hochzeitsmessen zu Hauf, wo man aber leider auch viele Negativbeispiele antrifft. Angefangen vom „alten Knacker“ mit Rossschwanz, Hut und schwarzem, billig wirkendem Gilet aus Lederimitat, bis hin zu den DJs, die auf einer Messe totgespielte Hits wie „Lou Bega – Mambo No. 5“ bringen, durften wir vieles betrachten, was wir auf unserer Feier nicht sehen oder hören wollen. Wer bekommt keine Gänsehaut, wenn DJ Alexander versucht sich mit „Weu ohne Musi geht goa nix“ zu verkaufen?

Zum Glück sind wir beim Messeplatz von Face II Face vorbeigegangen und durften so einen DJ kennenlernen, der sich ganz klar von der Masse abgehoben hat. Lucas Dirnbacher machte sofort einen sympathischen Eindruck und war keineswegs aufdringlich als wir uns auf der Hochzeitsmesse einmal grob informieren wollten. Selbige Erfahrung haben wir bei dem Besuch der zweiten Hochzeitsmesse gemacht, auch dort stach Face II Face sowohl mit der dort gespielten Musik als auch mit dem freundlichen Auftreten aus der Menge hervor. Auf unsere Anfrage hat Lucas schnell reagiert, uns sehr gut beraten sowie die möglichen Pakete vorgestellt und gleich ein Angebot mitgeschickt. Man muss dazu sagen, dass er auch den Vorzug genießen durfte, bereits im Parkschlössl bei diversen Events aufgelegt zu haben. Das war natürlich ein Pluspunkt, der bei der Entscheidung für ihn gesprochen hat.

Auch im nachfolgenden Gespräch zeigte sich Lucas sehr professionell, er brachte sehr gute Vorschläge sowie Anregungen und schilderte uns seine bisherigen Erfahrungen. Außerdem wurden wir zuvor sehr freundlich in seinem schicken, modernen Büro empfangen sowie mit Kaffee und Wasser versorgt. Nachdem wir die wichtigsten Punkte besprochen hatten, haben wir uns für die Open-End-Pauschale inklusive einem kleinen Lichtpaket und der Tonanlage zu einem, wie wir finden, annehmbaren Preis entschieden. Wer etwas Besonderes für seine Hochzeitsfeier haben möchte, das keineswegs 0815 ist, der muss auch bereit sein einen gewissen Preis dafür zu akzeptieren.

Befreundete Paare haben leider auf ihren Hochzeiten nicht sehr gute Erfahrungen gemacht: Zum einen ein DJ der auf einer Feier den Eindruck erweckt als wolle er sich in den Mittelpunkt spielen, dann gäbe es noch jenen, der einfach musikalisch komplett versagt oder den anderen, der versucht bereits um 22:00 Uhr die Hochzeitsgesellschaft mit Nirvana nachhause zu spielen, damit er ebenfalls gehen kann und den eigenen Hochzeitstag zuhause feiern kann. Wir glauben die richtige Entscheidung getroffen zu haben und hoffen damit, dass es uns nicht ebenso ergeht.

Bei einem Fotografen kann man sich Beispiele der Dienstleistung auf der Homepage ansehen, einem DJ muss man beinahe blind vertrauen. Uns hat Face II Face auf beiden Hochzeitsmessen mit diversen Musiktiteln und im persönlichen Gespräch mit guten Ideen sowie glaubhaften Erzählungen von ihren bisherigen Erfahrungen auf Hochzeitsfeiern überzeugt.

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